Ersten Punkt knapp verpasst

Auch wenn das Ergebnis nicht unbedingt danach aussieht, fiel die Niederlage unserer Bayernliga-Mannschaft gegen ESV Flügelrad Nürnberg doch alles andere als deutlich aus. Wer in der Halle war, konnte sich ein Bild von einer Mannschaft machen, die um jeden Ball kämpfte und bis zum Ende keinen auch noch so langen Ballwechsel scheute.

Vor nur drei heimischen Zuschauern – ein absoluter Minusrekord – zeigten die Herrendoppel von Beginn an, dass man hungrig auf den ersten Punkt war. Sage/Duhe spielten im ersten Herrendoppel gegen Schäfer / Jonas im Vergleich zum ersten Spieltag deutlich besser, verloren aber letztlich mit 13:21 und 16:21.

Die beiden Ex-EC’ler Winter und Schamel trafen auf Wilde/Lenhardt und kämpften aufopferungsvoll. Den ersten Satz holten sich leider die Gäste mit 21:18, den zweiten Satz wollte man unbedingt gewinnen und wurde mit 21:16 belohnt. Im entscheidenden dritten Satz wechselte die Führung immer wieder, aber letztlich stand dann am Ende ein erneutes 21:18 für die Gäste auf der Zähltafel.

Die Damen Hilgendag/Raßmann gingen topp motiviert gegen Freund/Fischer zu Werke, mussten sich aber trotz einer starken Leistung mit 18:21 und 19:21 knapp geschlagen geben. Auch hier konnte man eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche erkennen.

Zu einer starken Vorstellung kam es im ersten Herreneinzel Duhe gegen Schäfer. Musste sich Duhe im ersten Satz noch in der Verlängerung geschlagen geben, erkämpft er sich mit 21:17 den zweiten Satz und pushte sich immer wieder nach vorne. Im dritten Satz spielte Schäfer dann seine Cleverness aus und holte den vierten Punkt für die Nürnberger.

Sage musste sich für das zweite Herreneinzel nicht mehr warm spielen, da sein Gegner Lenhardt verletzt aufgab.

Im Dameneinzel legte Raßmann wie ausgewechselt los, gab keinen Ball verloren und kämpfte um jeden Punkt. Leider hatte Freund das bessere Ende auf ihrer Seite und gewann den ersten Satz nach Verlängerung mit 23:21. Der zweite Satz zog an Raßmann mit 3:21 vorbei und so holte sich Nürnberg den fünften Punkt.

Schamel wollte im dritten Herreneinzel das Ergebnis wenigstens noch etwas verbessern und zeigte gute Ansätze. Gegen Wilde ging es im ersten Durchgang in die Verlängerung, aber leider fiel der Satz mit 20:22 an den Gegner. Auch der zweite Satz wurde zu einer knappen Angelegenheit, wie das Ergebnis von 21:19 beweist.

Das Highlight des Spieltages war das abschließende gemischte Doppel Hilgendag/Winter gegen Jonas/Fischer. Im ersten Satz (12:21) war noch etwas Sand im Getriebe, aber im zweiten Satz (21:15) konnte man erkennen, wer dieses Spiel gewinnen wollte, und es kam zum Ausgleich. Im dritten Satz zeigte Winter durch spektakuläre Rettungsaktionen, dass man dieses Spiel nicht mehr verlieren würde. Schließlich ging es in die Verlängerung, in der die Bayreuther die besseren Nerven zeigten und so zum Endstand von 2:6 punkteten.

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