2015

In eigener Sache

Wie schon in dem vorausgehenden Spielbericht erwähnt, fand am vergangenen Samstag leider nicht einmal eine Hand voll Schlachtenbummler aus den Reihen unseres Vereins den Weg in die Turnhalle des Richard-Wagner-Gymnasiums, um unsere Bayernliga-Mannschaft bei ihrem Heimspiel gegen Nürnberg anzufeuern.

Verdient hätten es die Spielerinnen und Spieler allemal, denn sie gaben ihr Bestes, und vielleicht wäre auch – bei entsprechend kräftiger Unterstützung durch zahlreiche Fans – der Heimvorteil dahingehend zum Tragen gekommen, dass man den einen oder anderen knapp ausgegangenen Satz doch gewonnen hätte.

Warum nur so wenig Mitglieder unseres Vereins zu diesem Spiel gekommen sind, lässt sich nicht beurteilen. Für die Zukunft wäre es aber sehr wünschenswert, wenn die Heimspiele unserer Mannschaften ein größere Resonanz finden würden. Insbesondere sollte man es doch honorieren, dass unsere 1. Mannschaft in der letzten Saison bravourös den Aufstieg erkämpft hat und nun in der vierthöchsten Klasse spielt!

Ersten Punkt knapp verpasst

Auch wenn das Ergebnis nicht unbedingt danach aussieht, fiel die Niederlage unserer Bayernliga-Mannschaft gegen ESV Flügelrad Nürnberg doch alles andere als deutlich aus. Wer in der Halle war, konnte sich ein Bild von einer Mannschaft machen, die um jeden Ball kämpfte und bis zum Ende keinen auch noch so langen Ballwechsel scheute.

Vor nur drei heimischen Zuschauern – ein absoluter Minusrekord – zeigten die Herrendoppel von Beginn an, dass man hungrig auf den ersten Punkt war. Sage/Duhe spielten im ersten Herrendoppel gegen Schäfer / Jonas im Vergleich zum ersten Spieltag deutlich besser, verloren aber letztlich mit 13:21 und 16:21.

Zweite Mannschaft wartet auf Zähler

Gegen die SpVgg Jahn Forchheim wusste man, dass es schwer werden würde, sich gut zu verkaufen. Damit, dass letztlich 0:8 auf dem Spielberichtsbogen stand, hatte man dann aber doch nicht gerechnet.

Das erste Herrendoppel Horn/Schlögl geriet mit 12:21 und 6:21 gegen Sohns/Eichstädt unter die Räder, während Kraus/Franz sich im ersten Satz noch Hoffnungen machen konnten, diesen aber mit 16:21 verloren. Den zweiten Satz gab man dann mit 10:21 an Rossa/Teichlmann ab. Das Damendoppel Ruch/Lißel – wieder einmal mit zweifachem Ersatz – zeigte gegen Adelmann/Rossa schöne Spielzüge, kam aber über ein 10:21 und 14:21 nicht hinaus. Im ersten Herreneinzel Schlögl gegen Sohns ging es im ersten Satz sehr eng zu, den Sohns jedoch leider mit 21:18 für sich entschied. Der zweite Satz ging mit 21:13ebenfalls an Sohns, was den zwischenzeitlichen 0:4 Rückstand bedeutete. Franz merkte man im zweiten Herreneinzel gegen Rossa seine Nervosität an. Mit vielen unnötigen Fehlern gespickt, verlor auch er mit 14:21 und 16:21. Ruch versuchte im Dameneinzel, den ersten Zähler zu holen, musste sich aber gegen Adelmann mit 13:21 und 13:21 geschlagen geben. Im dritten Herreneinzel ging Kraus gegen Eichstädt motiviert zu gange, hatte aber mit 18:21, 21:18 und 17:21 das Nachsehen.

Herbstwanderung 2015

Rund um Hiltpoltstein

Bei besten Wetterbedingungen traf sich am 3. Oktober ein bewährter Stamm von dreizehn Wanderlustigen, um von Hiltpoltstein aus zur traditionellen Herbstwanderung aufzubrechen.

Weitgehend durch offene, sonnige Landschaft führte die ca. 13 km lange, steigungsarme Strecke in einem Rundkurs über Großenohe und Kemmathen – Wölfersdorf und Gorbitz rechter Hand liegen lassend – zurück zum Ausgangspunkt. Einige Gaststätten, die laut Wanderführer auf dem Weg liegen sollten, haben inzwischen leider ihre Pforten geschlossen. So war Verpflegung aus dem Rucksack einkalkuliert. Umso mehr überraschte dann, dass sich in Großenohe wider Erwarten doch die Gelegenheit zu einem „Elfa-Seidla” bot.

Auftaktniederlage in der Bayernliga

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Das erste Auftreten unserer neu formierten ersten Mannschaft in der Bayernliga Nord war leider nicht vom Erfolg gekrönt. Zwar stand am Ende eine deutliche 1:7-Niederlage auf dem Spielberichtsbogen, schaut man sich jedoch die Einzelergebnisse an, wäre mit etwas Glück mehr drin gewesen. Man konnte aber auf jeden Fall erkennen, dass man sich nicht abschießen lassen wollte, sondern mit viel Herz und Kampf spielte.